Informationen zu Therapieverfahren

Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung der von mir praktizierten Therapieverfahren:

NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren

NLP ist in den siebziger Jahren durch die Untersuchung der Erfolgsfaktoren der zu der Zeit erfolgsreichsten Psychotherapeuten entstanden. Diese waren Milton Erikson (Hypnotherapie), Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Systemische Familientherapie) und Gregory Bateson (Verhaltenstherapie). Demzufolge finden sich die jeweiligen Vorgehensweisen in abgewandelter Form im NLP wieder.

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Die Methode unterscheidet sich von anderen Vorgehensweisen durch die Überzeugung, dass bereits eine kleine Veränderung im Verhalten eines einzigen Menschen erhebliche und weit reichende Veränderungen aller übrigen Beteiligten nach sich ziehen kann. Sie konzentriert sich auf die Ausnahmen eines Problems, jene Momente, in denen kleine Veränderungen in der Stabilität eines Problemzustands auftreten. Der Ausbau einer schon vorhandenen Veränderung, so klein sie auch immer sein mag, wird als wichtiger betrachtet als darüber nachzudenken, wie sich falsches Verhalten korrigieren oder verändern lässt.

EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Eye Movement Desensitization and Reprocessing, kurz EMDR, ist eine von Francine Shapiro in den USA entwickelte Behandlungsmethode für Trauma-Betroffene aus dem Bereich der Psychotraumatologie.

Nach einem Trauma kann es zum so genannten „Sprachlosen Entsetzen“ (speechless terror) kommen, d. h. in der rechten Hirnhälfte werden Bilder prozessiert, die man als Patient vor Augen hat, während das Sprachzentrum aktiv unterdrückt wird. Der Patient kann das Geschehene so nicht in Worte fassen, wodurch nachfolgend eine Verarbeitung des Erlebten erschwert wird. Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die die Wirksamkeit von EMDR belegen und versuchen, die Wirkungsweise zu ergründen. Es wird angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels bestimmter Augenbewegungen (oder auch akustischen oder taktilen Reizen), eine Synchronisation der Hirnhälften ermöglicht wird, die z.B. bei der posttraumatischen Belastungsstörung gestört ist. Erklärend wird auch auf den Vergleich mit der REM-Schlafphase Bezug genommen, bei der starke Augenbewegungen stattfinden und zugleich ein erhöhter Verarbeitungsmodus des im Alltag Erlebten vermutet wird.

KIP – Katathym Imaginative Psychotherapie nach Hanscarl Leuner

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist ein von Hanscarl Leuner 1954 eingeführtes tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das anfänglich unter den synonymen Begriffen „Katathymes Bilderleben“ (KB) und „Symboldrama“ bekannt wurde.

Es ist ein auf der „Tagtraumtechnik“ basierender, schonender und effektiver Behandlungsansatz,  in dem auf strukturierte Art und Weise mit inneren Bildern und Symbolen gearbeitet wird.

Systemische Strukturaufstellung und Soziales Panorama

Ähnlich dem so genannten „Familienstellen“, handelt es sich hierbei um systemische Verfahren, in denen durch Verortung (Familien-)systemische Verstrickungen aufgelöst werden. Sie können unter anderem bei der Klärung von Beziehungen unterstützen.

Time – Line

Bei der Time-Line-Arbeit handelt es sich um eine Möglichkeit der Alters-Regression. Ziel der Time-Line-Arbeit ist es, zurückliegende Konflikte im Hier und Jetzt zu bearbeiten.

Klassische und Kognitive Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie konzentriert sich auf die Veränderung von Verhalten. Ihre Grundlage ist die Lerntheorie. In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass heutige Schwierigkeiten auf Konditionierungen, dass heißt auf „erlerntes Fehlverhalten“ zurückzuführen sind und verfolgt den Ansatz des „Umlernens von Verhalten“. Sie wird sehr vielfältig eingesetzt. Ein Haupteinsatzgebiet ist die Behandlung von Ängsten und Zwängen.